REIFF-Gruppe: 2012 unterm Strich positiv, Folgerating bestätigt Investment Grade

Grund für die Geschäftsentwicklung 2012 ist ein so noch nie da gewesener Einbruch in der deutschen und europäischen Reifenhandelsbranche. Allein in Deutschland sprachen Branchenverbände von Absatzrückgängen, die, je nachdem ob von Sommer- oder Winterreifen die Rede war, zwischen minus 10 und 15 Prozent gesehen werden. Dazu kam, dass die Reifenhersteller mehr produzierten als der Markt aufnehmen konnte.
Für die REIFF-Gruppe bedeutet dies: Nach vorläufigen Zahlen lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 mit 528 Mio. EUR 6,6 Prozent unter 2011 (565 Mio. EUR). Der Konzern-Rohertrag, also der Saldo aus Umsatzerlösen und Einsatz von Waren und Fremdleistungen, blieb sogar 11,8 Prozent oder 16,5 Mio. EUR hinter den Rekordwerten von 2011 zurück.

Der Geschäftsbereich Reifen und Autotechnik hatte an diesem Rückgang des Rohertrages einen Anteil von 85 Prozent, während der Geschäftsbereich Technischer Handel zwar etwas rückläufige, aber immer noch sehr solide Ergebnisse vorweisen konnte. Auch der Bereich Elastomertechnik enttäuschte mit ungünstigeren Zahlen.

Durch den Rohertragsrückgang wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Vorjahres 2011 in Höhe von 18,1 Mio. EUR um ganze 15,7 Mio. EUR auf ein Niveau von 2,4 Mio. EUR gemindert. Für 2013 rechnet die Reiff-Gruppe mit einer Konsolidierung und besseren Zahlen.

Eine Einladung zur Bilanz-Pressekonferenz am 25. März 2013 mit weiteren Informationen erfolgt rechtzeitig.